Willkommen bei Pro Lebensraum Großenlüder
Termine   Kontakt   login 
Ihre Inhalte  

Unterstützt durch:  
http://www.bund.net/

Mitglied im:  
http://www.bbu-online.de/

Powered by:  
http://www.kumconsult.de

  
Kritik an geplantem Steinbruch in Großenlüder
Bevölkerung befürchtet neues Abfall-Projekt
Gemeinsame Presseerklärung von Pro Lebensraum Großenlüder e.V. und des BUND-Ortsverbands Großenlüder/Bad-Salzschlirf vom 22. Juli 2009
GROSSENLÜDER/MÜS. Bereits zwei Steinbrüche prägen das Bild von Großenlüder, und seit Jahren herrscht Streit um diverse Abfall-Projekte in der Gemeinde.
Nachdem Hessen-Forst in 2007/2008 die geplante Errichtung eines dritten Steinbruchs - am Atzmannstein sollte Basalt gewonnen werden - aufgrund der Minderwertigkeit des vorkommenden Materials wieder verworfen hat, konnten Bürger und Gemeinde, die sich einvernehmlich gegen das Projekt gewandt hatten, aufatmen.
Obwohl Basaltabbau am Atzmannstein wirtschaftlich nicht lohnend sein kann, ist Großenlüder nun erneut mit der geplanten Errichtung eines Steinbruchs am Atzmannstein konfrontiert. Norbert Gering, Antragsteller und Landwirt aus Großenlüder-Müs, führte bereits vorbereitende Gespräche mit den Behörden.

"Die geringe Qualität des Basalts am Atzmannstein kann durch Recycling-Baustoffe aus mineralischen Abfällen gleichwertig ersetzt werden. RC-Baustoffe werden vielfältig im Straßen- und Wegebau und auch als Zuschlagstoffe in der Bauwirtschaft eingesetzt. Solange die jeweilige Umweltverträglichkeit und Qualität der Ersatzstoffe gewährleistet ist, sollte Recycling mineralischer Abfälle Vorrang haben. Das schont natürliche Ressourcen durch Nutzung von RC-Baustoffen in der Kreislaufwirtschaft und trägt gleichzeitig zum Schutz von Natur und Umwelt durch nachhaltiges Wirtschaften bei", konstatiert Ingo Gödeke vom BUND Bundesarbeitskreis Abfall.

Die Bürgerinitiative Pro Lebensraum Großenlüder e.V. und der BUND-Ortsverband Großenlüder/Bad Salzschlirf hegen indes Zweifel am Ziel des geplanten Steinbruchs. Sie befürchten, dass mit der Rohstoffausbeutung Platz für die Ablagerung von "Erdabfällen" geschaffen werden solle. Bei einer Verfüllung des Steinbruchs mit "Erdaushub" dürfen auch Aushub von verunreinigten Standorten sowie gefährliche Bau- und Abbruchabfälle deponiert werden, warnen BI und Naturschutzverbände.

Vom Vorhaben betroffen ist ein Gebiet am Höhenzug in Großenlüder, das von Natur und Landschaft her einzigartig in der Region sei. "Viele schützenswerte Arten kommen in dem Gebiet vor, das mit seinen Biotopen seltenen Tieren und Pflanzen als Lebensraum dient. Nicht zu vernachlässigen ist auch der Wert des Gebietes als Naherholungsgebiet für die Bevölkerung, der sich mit den vorhandenen Steinbrüchen und etlichen Abfall-Projekten schon jetzt nur wenig Möglichkeiten für einen Spaziergang in der Natur bieten", so Pro Lebensraum Großenlüder und der BUND-Ortsverband.

Abbildung siehe auch: hier

Aktualisiert 17.08.09
  
NEU zum Bestellen  
"Pro-Lebensraum-Shirt" mit gesticktem Logo

Alte Artikel  

Galerie  



Die Rechte an Warenzeichen und Produktnamen liegen beim jeweiligen Eigentümer. 
© 2007 - all rights reserved - Powered by
KuMConsult.de
Allgemeine Nutzungsbedingungen - Datenschutzhinweis