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| Bürgermeisterin Hillenbrand wird nicht mehr kandidieren |
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Zukunft von Großenlüder in den Händen der Bürger und Bürgerinnen
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| Mit Bedauern, aber auch mit großem Verständnis für die Entscheidungsgründe haben diejenigen, die sich dem Schutz von Mensch, Natur und Umwelt verschrieben haben, die Nachricht aufgenommen, dass Frau Hillenbrand mit Ablauf ihrer Amtszeit als Bürgermeisterin von Großenlüder für eine neue Kandidatur um das Bürgermeisteramt nicht mehr zur Verfügung steht. | |
Mit Empörung haben BUND und Pro Lebensraum Großenlüder e.V. lesen müssen, wie der Fraktionsführer der CDU in Großenlüder, Herr Schaab, diese Entscheidung in der Fuldaer Zeitung kommentiert. Mit seinen Äußerungen über Frau Hillenbrand greift Herr Schaab die Bürgermeisterin ebenso unsachlich an, wie er es offenbar auch in der Gemeindevertretung gewohnt ist. Frau Hillenbrand hat bewusst darauf verzichtet, namentlich die zu benennen, die ihr das Bürgermeisteramt erschwert haben. Herr Schaab respektiert dies nicht, sondern fühlt sich zu einem unsachlichen Kommentar berufen. Damit zieht er sich auch genau den Schuh an, der ihm offenbar am besten passt. Herr Schaab fühlt sich aber nicht nur persönlich angesprochen, sondern versucht auch noch auf untaugliche Weise sein Handeln und das seiner Fraktion zu rechtfertigen.Wie anders könnte er sich sonst anlässlich der Entscheidung der Bürgermeisterin auf diese Weise in der Öffentlichkeit produzieren? | |
Viel mehr Tragweite hat allerdings noch, dass er damit gleichzeitig das Amt des Bürgermeisters als solches beschädigt und gleichzeitig auch ohne jedes Demokratieverständnis die Wählermehrheit angreift, die Frau Hillenbrand das Vertrauen ausgesprochen hat, als Bürgermeisterin die Belange der Einwohner zu vertreten und die Gemeinde vorwärts zu bringen. Mit seinen persönlichen Angriffen vertritt Herr Schaab, was das Bürgermeisteramt und dessen Ausübung betrifft, eine Minderheitsmeinung. Er hat dies aber nicht privat geäußert, sondern als Fraktionsvorsitzender seiner Partei in der Gemeindevertretung. Damit hat er auch gleichzeitig seine Fraktion in puncto Respekt vor dem Bürgermeisteramt und damit auch für eine Kanditatur eines CDU-Kandidaten für die anstehende Bürgermeisterwahl disqualifiziert. Es ist bedauerlich, dass es in der CDU-Fraktion anscheinend keine Mitglieder gibt, die dafür sorgen, dass in der Öffentlichkeit und in den Gemeindegremien keine Angriffe unsachlicher Art stattfinden, die letztendlich auf die ganze Fraktion zurückfallen. Im Übrigen – darüber ist Herr Schaab in der Öffentlichkeit zu belehren, in der er sich auch äußert - bedeutet ein rauer Wind in der Politik nicht die Narrenfreiheit, die sich Herr Schaab glaubt herausnehmen zu können. | |
Herr Schaab hat auch in aller Öffentlichkeit bei einer Informationsveranstaltung der Bürgerinitiative Pro Lebensraum Großenlüder e.V. eindrucksvoll und unüberhörbar unter Beweis gestellt, dass persönliche Angriffe und lautstarke Entgleisungen seine Art sind, Argumente zu ersetzen. Dass er nicht des Saales verwiesen wurde, hatte er nur dem Umstand zu verdanken, dass er sich durch dieses Fehlverhalten derart selbst disqualifiziert hat, dass ein Saalverweis seinen Auftritt nur aufgewertet hätte. Herr Schaab hat ja auch aktuell im Erörterungstermin zum Genehmigungsverfahren seines Arbeitgebers ungefragt und unbefugt das Wort ergriffen. Nur Einwender, Träger öffentlicher Belange und die offiziell benannten Sachbeistände und Vertreter des Antragstellers hatten das Rederecht. Dies zeigt, dass Herr Schaab ungeniert Regeln missachtet. | |
Der BUND Ortsverband Großenlüder/Bad Salzschlirf und die Bürgerinitiative Pro Lebensraum Großenlüder e.V. und die Bürgerinnen und Bürger, die von beiden vertreten werden, möchten ausdrücklich würdigen, dass die Bürgermeisterin für die Belange von Mensch, Umwelt und Natur ein Gespür und auch ein offenes Ohr hat. Ein großer Respekt ist auch dafür zu zollen, dass Frau Hillenbrand trotz erheblicher Widerstände einer starken Lobby des Zementwerks Otterbein in der Gemeindevertretung auch im aktuellen Genehmigungsverfahren zur Mitverbrennung von Abfällen im Zementwerk die Sorgen und Bedenken der Einwohner aufgenommen hat und als gewählte Vertetreterin der Bürgerinnen und Bürger in das Bürgermeisteramt konsequent und mit Courage deren Belange vertreten hat. Dafür möchten sich BUND und BI Pro Lebensraum Großenlüder auch stellvertretend für viele Bürgerinnen und Bürger in aller Form bedanken. | |
Der BUND Ortsverband Großenlüder/Bad Salzschlirf und die Bürgerinitiative Pro Lebensraum Großenlüder e.V. appellieren an die Bürger und Bürgerinnen der Gemeinde Großenlüder, bei der demnächst anstehenden Bürgermeisterwahl insbesondere darauf Wert zu legen, ob ein Kandidat oder eine Kandidatin ebenso wie die amtierende Bürgermeisterin die Belange von Mensch und Gesundheit, Natur und Umweltschutz ausgewogen und glaubwürdig vertreten kann. Gemäß Bericht der Fuldaer Zeitung „Quell (CDU): Das Ergebnis kann sich sehen lassen“ vom 11.04.08 war die Bürgermeisterkandidatin der CDU im Ausschuss aktiv, der die Photovoltaikverhinderung betrieben hat. BUND-Ortsverband und Pro Lebensraum Großenlüder e. V. wollen keine Hünfelder Verhältnisse. |
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Aktualisiert 09.07.08 |
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